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Uwe Kullnick
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  • Literatur Radio Hörbahn

    Monsieur Orient-Express – von Gerhard J. Rekel (Auszug 3.) EJ-EB

    19/03/2026 | 8 min
    Monsieur Orient-Express –Wie es Georges Nagelmackers gelang, Welten zu verbinden von Gerhard J. Rekel
    Auszug 03 
    (Hördauer 09 Minuten)

    Literatur Radio Hörbahn stellt „Monsieur Orientexpress“ in der Serie „Ein Jahr – ein Buch“ auf besondere Weise vor. Aus 12 markanten Auszügen entsteht ein Panorama aus Geschichte, Mythos und persönlicher Perspektive rund um den legendären Zug und seinen Schöpfer. Die Ausschnitte führen in Figuren, Schauplätze und Stimmungen ein und lassen die Faszination Orientexpress akustisch aufleben.
    Jeden Monat wird eine neue Folge am vereinbarten Sendetermin online gestellt. So entwickelt sich über das Jahr hinweg eine fortlaufende Erzählung, bei der jede Station ein neues Fenster in das Universum von „Monsieur Orientexpress“ öffnet.

    Es liest:Uwe Kullnick

    Auszug 02
    Agatha Christie, Graham Greene und Hollywood machten ihn zum Mythos. Bis heute beflügelt der "König der Züge" die Sehnsucht nach Abenteuern und romantischen Erlebnissen. Doch was ist seine Geschichte, welche Vision steckte dahinter ?

    Der Mann, der den Orient-Express und über 180 weitere Nachtzugverbindungen durch ganz Europa auf die Gleise stellte, ist Georges Nagelmackers (1845–1905). Das Ringen um seinen Traum entwickelte sich zu einem dramatischen Auf und Ab zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Scheitern und Triumph, erlittenem Spott und großer Verehrung.
    Georges Nagelmackers' Lebenswerk ist ein Plädoyer für die hartnäckige Verfolgung einer Vision, das raffinierte Spiel über die Bande und den Glauben an den Umweg : geografisch, politisch und menschlich.

    Gerhard J. Rekelwurde 1965 in Graz geboren. Er absolvierte die Filmakademie Wien, für die Komödie „Trauma“ erhielt er eine British Academy Nomination, eine Biennale-Einladung sowie den Japanischen Drehbuchpreis. Er verfasste mehrere Drehbücher für den „Tatort“ und realisierte als Regisseur Wissenschaftsdokumentationen für ARTE, ZDF und andere Sender. Rekel hat mehrere Romane veröffentlicht, u. a. „Der Duft des Kaffees“. Das zuletzt bei K&S erschienene Buch „Monsieur Orient-Express“ erhielt den ITB-BookAward 2023 des Deutschen Buch-Börsenvereins und wurde ins Englische, Französische und Niederländische übersetzt

    Schnitt, Technik und Realisation Uwe Kullnick
  • Literatur Radio Hörbahn

    Premiere: Theater im Palais: "WIR SPIELEN ALLTAG" – Uwe Kullnick spricht mit Alina Gause über die Premiere am 21. März 2026

    18/03/2026 | 36 min
    Theater im Palais: "WIR SPIELEN ALLTAG" – Uwe Kullnick spricht mit Alina Gause über die Premiere am 21. März 2026, 19:30 Uhr
    (Hördauer 36 Minuten)

    Als erstes Theater zeigen wir den Roman einer außergewöhnlichen Frau als Bühnenadaption: In WIR SPIELEN ALLTAG erzählt die israelische Schriftstellerin und Friedensaktivistin Lizzie Doron von ihrem Alltag zwischen Berlin und seiner Partnerstadt Tel Aviv seit dem 7. Oktober 2023. Sie erzählt von einem Alltag, den es nicht gibt und der doch weitergeht, von Begegnungen mit Hinterbliebenen, von politischen Diskussionen beim Friseur, schal werdenden Gedenkveranstaltungen und dem Schweigen am Telefon mit dem palästinensischen Freund.

    Durch kurze Episoden aus dem täglichen Leben wird eine verstörende, chaotische Realität offenbart, die eine unerwartete Herausforderung für den moralischen Kompass und das Mitgefühl darstellt und Begriffe wie Heimat, Freundschaft und Familie neu definiert. Jeder Tag wird zum verzweifelten Versuch, sich an etwas festzuhalten, einen Traum zu bewahren, menschlich zu bleiben.
    In enger Zusammenarbeit mit Lizzie Doron bringt der erfolgreiche israelische Regisseur Dori Engel den Roman als Musiktheaterstück auf die Bühne. – Warum jetzt und in unserem Theater? „Weil die scheinbar entfernten Konflikte unseren Alltag erreichen und auch wir aktuell aufgefordert sind, unsere Werte immer wieder zu überprüfen und zu vertreten.“ (Alina Gause)
    „Die eskalierende Lage im Nahen Osten bestärkt uns umso mehr darin, denjenigen eine Stimme zu geben, die hinter den Nachrichten stehen – all jenen, die auf allen Seiten unter diesen schrecklichen Ereignissen leiden – und den Dialog und das gegenseitige Verständnis zu fördern.“ (Regisseur Dori Engel)

    Am 22. März mit Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung!
    Am 26. März und 8. Mai mit einer kurzen Einführung ins Stück um 19 Uhr.
    FREIE PLATZWAHL!

    Alina Gause, Intendantin | Schauspielerin, Sängerin
    Seit der Spielzeit 2022/23 leitet Alina Gause als Intendantin das THEATER IM PALAIS und steht unter ihrem Künstlernamen Alina Lieske in DIVA BERLIN, DIE DIETRICH – Eine Schöpfungsgeschichte, EIN STÜCK ILLUSION – Stolpersteine und CHARLOTTENGRAD – Ein Stück Russland mitten in Berlin auf der Bühne.

    Das THEATER IM PALAIS BERLIN unter der Leitung von Alina Gause ist ein musikalisches Salontheater, das sich im historischen Palais am Festungsgraben mitten in Berlin vor allem den Themen und Geschichten rund um die Hauptstadt widmet.
    Wir freuen uns auf viele gemeinsame, erfüllte Theaterabende!

    ⁠Programm⁠
    Ansprechpartnerin Ildiko Bognar
    (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Dramaturgie)
    Tel.: +49 (30) 204 534 54
    [email protected]
    [email protected]

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    „DIUS“ von Stefan Hertman – eine Rezension von Constanze Matthes - Zeichen und Zeiten

    17/03/2026 | 7 min
    „Dius“ von Stefan Hertman – eine Rezension von Constanze Matthes - Zeichen und Zeiten
    (Hördauer 08 Minuten)

    „Was bedeutet es, poetisch zu leben?“
    Er steht eines Tages unverhofft vor seiner Tür. Der Schüler macht seinem Lehrer ein ungewöhnliches Angebot. Anton, Dozent an der Kunsthochschule, geht darauf ein. Fortan sind er und sein Schützling Egidius, genannt Dius, nahezu unzertrennlich. Und nicht nur der Lehrer fragt sich mehrfach, wer ist denn nun eigentlich der Mentor. Stefan Hertmans gibt in seinem neuesten Roman einer ungewöhnlichen, aber auch ungewöhnlich innigen und intensiven Freundschaft zwischen zwei Männern unterschiedlichen Alters Raum.
     Den Volltext dieser Rezension findest Du hier

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    ⁠Unsere Live-Sendungen in Schwabing⁠
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    Kath-Akademie Archiv:„Die Unsterblichen. Götter Griechenlands“ von Albert von Schirnding

    16/03/2026 | 27 min
    Kath-Akademie Archiv:„Die Unsterblichen. Götter Griechenlands“ von Albert von Schirnding
    Hördauer: 28 Minuten

    Antike Götter werden geboren, sind aber unsterblich. Sie erreichen ein ihrem Wesen gemäßes Alter und altern dann nicht weiter; sie zeugen selbst andere Götter, Halbgötter und Helden. Fundamental anders die biblische Rede von Gott, der der ganz Andere ist. Und dennoch gibt es Berührungspunkte. Antike Götter sind fast immer personale Wesen, weit mehr als nur Manifestationen von Naturerscheinungen, und sie besitzen eine Gewalt, die alles menschliche Maß übersteigt. So waren Fremdheit und Vertrautheit, schroffe Ablehnung und versuchte Integration die Pole beim Aufeinandertreffen des frühen Christentums mit den polytheistischen Religionen des griechisch-römischen Kulturkreises. Albert von Schirnding, Schriftsteller, Literaturkritiker und Essayist aus München, gab seinem Vortrag den Titel: Postume Unsterblichkeit. Anmerkungen zum Fortleben der griechischen Götter in der deutschen Literatur von Schiller bis Thomas Mann.

    Albert von Schirnding, geb. 1935, wuchs in Regensburg auf. 1951 veröffentlichte er seine ersten Gedichte. Nach dem Abitur studierte er – da er zugleich Schriftsteller und Lehrer werden wollte – Klassische Philologie bei Rudolf Pfeiffer in München und Walter Jens in Tübingen; einen Teil der vorlesungsfreien Zeit verbrachte er als „Feriensekretär“ bei Ernst Jünger in Wilflingen. Nach Stationen in Weiden und Ingolstadt unterrichtete er von 1965 bis 1998 am Münchner Ludwigsgymnasium. Als freier Mitarbeiter der Süddeutschen Zeitung ab 1970 engagierte er sich für eine an Humanität und Aufklärung orientierte Pädagogik und gegen eine „konservative Tendenzwende“ in der Bildungspolitik. Bekannt wurde er auch als Literaturkritiker, als Interpret griechischer Philosophie und als Autor autobiographischer Prosaskizzen, die er ab Ende der 1980er Jahre in seine Erzählbände integrierte. Von 1991 bis 2004 leitete Albert von Schirnding die Abteilung Literatur in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Seit 2004 ist er Vizepräsident der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. Als Herausgeber und Kommentator hat er Werke von Lessing und Thomas Mann bis Rainer Malkowski betreut; 2005 öffnete er die Lyrik-Anthologie Der Ewige Brunnen für zeitgenössische Texte.
     
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    Katholische Akademie in Bayern
    Kardinal Wendel Haus
    Mandlstraße 23, 80802 München

    Realisation Uwe Kullnick
  • Literatur Radio Hörbahn

    "Entkörpert" 1/6 – Uwe Kullnick spricht mit Christoph Gschoßmann.

    15/03/2026 | 1 h 38 min
    "Entkörpert" Buch 1/6 – Uwe Kullnick spricht mit Christoph Gschoßmann
    (Hördauer Lesung 38 Minuten, Hördauer Gespräch 63 Minuten)

    Was, wenn du wählen müsstest: Jeden Tag einen anderen Körper, oder ein Leben lang denselben? Vor dieser Entscheidung stehen der Teenager Luka und seine Mitmenschen im Jahr 2095 jede Nacht.
    Niemand weiß warum, doch die Welt hat sich verändert. Körper und Geist trennen sich im Schlaf - wenn man es nicht zu verhindern weiß. Vertrauen ist das neue Geld, und nur hinter den Mauern der „Einheit“ ist man sicher vor den Körperdieben.

    Doch wer genau sind diese Anderen, diese Heimatlosen, diese Zerrissenen, wirklich? Sind sie überhaupt noch echte Menschen? Als Luka gleich zwei Körperdiebe enttarnt, gerät seine Welt unvermittelt aus den Fugen.

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    Kommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach Schwabing

    Redaktion und Realisation Uwe Kullnick

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