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  • Irlands Verwandlung – wie die Insel zu sich selbst fand
    Das heutige Irland ist weit entfernt von der Trostlosigkeit und der Enge des letzten Jahrhunderts. Innerhalb einer Generation haben sich die Wirtschaft, die Bevölkerungsstruktur und das Selbstverständnis des Landes grundlegend verändert. Vor 35 Jahren war Irland ein rückständiges Land, im Bann der katholischen Kirche und argwöhnisch-empfindlich im Umgang mit der britischen Nachbarin. Diese Altlasten wurden seither abgetragen, die irische Bevölkerung hat sich radikal verändert: Ehemalige Auswanderer sind mit neuen Ideen heimgekehrt, Einwanderer aus Mitteleuropa haben Farbe in eine vormals sehr geschlossene Gesellschaft gebracht und ein regelrechtes Wirtschaftswunder ermöglicht. Auch dass sich mehr Frauen an der Arbeitswelt beteiligten, war ein wichtiger Faktor beim Aufschwung, dem Erfolg des «keltischen Tigers». Einer, der diesen Wandel miterlebt hat, ist Martin Alioth. Als Korrespondent von Radio SRF lebte er in der Nähe von Dublin. Jetzt ist er im 67. Altersjahr gestorben. Im Gedenken an ihn wiederholen wir seine letzte International-Sendung vom Frühling 2020.
    11/27/2021
    28:43
  • Basra – die versehrte Stadt
    Am 10. Oktober fanden im Irak vorgezogene Parlamentswahlen statt - auf Druck einer Protestbewegung, die in Basra, der zweitgrössten irakischen Stadt, entstanden war. Dort, an der kuwaitisch-iranischen Grenze, begann vor 18 Jahren die US-geführte Irak-Invasion. An den Folgen leidet Basra noch heute. Als «Venedig des Nahen Ostens» wurde Basra einst bezeichnet. Die Erdölstadt im Süden des Irak, gelegen zwischen Iran und Kuweit, am Fluss Shatt al-Arab, der früher einmal gesäumt war von Dattelpalmenwäldern. Heute ist Basra eine versehrte Stadt. Jahrzehntelanger Krieg, die US- Invasion im Irak, Korruption und Vetternwirtschaft haben ihre Spuren hinterlassen. Allgegenwärtig zudem: Der Einfluss «der religiösen Parteien», über die zu reden die Menschen Angst haben. Diese Iran-freundlichen Parteien haben das soziale Gefüge der Stadt verändert. Doch in Basra gibt es auch Hoffnung. Menschen, die nicht gehen wollen, wie so viele andere vor ihnen. Menschen, die aus Basra wieder eine Stadt machen wollen, in der es sich lohnt, an die Zukunft zu denken.
    11/20/2021
    29:49
  • Schottlands langer Abschied
    Die Unabhängigkeit ist das zentrale Versprechen der Schottischen Nationalpartei (SNP). Doch so einfach wie es Regierungschef Nicola Sturgeon darstellt, wird der Abschied nicht. Die Frage der Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich spaltet Schottland ziemlich mittendurch Die Statue des Duke of Wellington in der Hafenstadt Glasgow zeigt symbolisch das schottische Missfallen gegenüber Obrigkeiten aus dem fernen London: Der Duke war im 19. Jahrhundert ein britischer Premierminister, vor allem aber war er ein Vertreter der konservativen Tory und damit repräsentiert er das, was viele Schotten nicht mögen. Seit Jahren trägt er deshalb einen orangen-weissen Gummi-Hut auf dem Kopf - einen Verkehrskegel. Regelmässig wird der Hut von den Behörden entfernt und eine Nacht später ist die Verspottung wieder da. Angeblich kostet das Katz- und Maus-Spiel die Behörden jedes Jahr weit über 10'000 Franken. Aus den Ressentiments gegenüber London will die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon Kapital schlagen. Sie verspricht eine zweite Abstimmung über die Unabhängigkeit. Barney Crockett, der Oberbürgermeister der Ölstadt Aberdeen, hingegen warnt: Der Brexit sei eine winzige Erschütterung im Vergleich zu den Problemen, welche die Abtrennung Schottlands vom Rest des Vereinigten Königreichs bringen würde. Reportage aus einem zerrissenen Land.
    11/13/2021
    30:16
  • Kulturkampf in Texas
    Texas sorgt für Schlagzeilen: Mit einem radikalen Abtreibungsgesetz oder der völligen Liberalisierung des Waffentragens. Die regierenden Republikaner ziehen neue Wahlkreise, um ihre Macht zu zementieren. Doch die Bevölkerung wird multiethnischer, städtischer, linker.  Nirgendwo sonst in den USA prallen die Gegensätze so sehr aufeinander wie in Texas. In Texas ist man stolz und patriotisch und sieht sich als Sonderfall. Das politische Klima ist rau, seit jeher. Der demographische Wandel aber hat die Abwehrhaltung gegen aussen und die inneren Spannungen verschärft. In Austin ist eine ultrarechte Regierung an der Macht, die Texas als Bollwerk der Freiheit gegen schädliche linke Einflüsse der Demokraten versteht. Die Demokraten wollten den Leuten die Waffen wegnehmen, behauptet sie – und in dem Klima der Unsicherheit kaufen die Menschen erst recht Waffen, aus Angst vor einem Bürgerkrieg. Es gibt jeden Tag Waffenshows, und in keinem US-Bundesstaat ist die Bevölkerung so bewaffnet wie in Texas. Die eher linke städtische Bevölkerung ist ebenfalls besorgt. Frauen sind schockiert, dass die Regierung ihnen Rechte wegnehmen will, die sie seit Jahrzehnten besitzen – das Recht auf Abtreibung zum Beispiel. Was ist los in Texas? Eine Spurensuche in einem riesigen, aber politisch zerrissenen Bundesstaat.
    11/6/2021
    26:38
  • Indigene in Kanada: Trauma ohne Ende
    Die «Residential Schools» haben in Kanada ganze Generationen von indigenen Kindern traumatisiert. Tausende haben die Internate, die von den Kirchen geführt wurden, nicht überlebt. Die Folgen für die «First Nations» sind gravierend.  Der Schock war gross, als in diesem Jahr in Kanada viele hunderte Kindergräber entdeckt wurden, rund um ehemalige «Residential Schools». Die Funde zwangen Kanada dazu, sich einmal mehr einem düsteren Kapitel der Vergangenheit zu stellen. Rund 150'000 indigene Kinder mussten die Internate besuchen. Sie stammten aus allen indigenen Volksgruppen: First Nations, Métis und Inuit. Die Schulen waren eigentliche Umerziehungslager, mit dem Ziel «den Indianer im Kind zu töten». An den Schulen waren körperliche und psychische Gewalt waren an der Tagesordnung, ebenso sexueller Missbrauch. Die meisten Schulen wurden von der katholischen Kirche betrieben.  Bei den Überlebenden der Schulen blieb ein schweres Trauma zurück, das wie ein Schatten über den abgelegenen Reservaten der First Nations liegt. Dort leben die Indigenen unter teils prekären Bedingungen: in zu kleinen Häusern, ohne sauberes Trinkwasser, mit schlechter Gesundheitsversorgung. Suizide, gerade unter Jugendlichen, sind weit verbreitet. Und das Unrecht der Residential Schools lebt in anderer Form weiter: Überdurchschnittlich häufig nimmt der Staat indigene Kinder den Eltern weg. Jugendliche, die in den Reservaten leben, sind benachteiligt: Wer eine High School besuchen will, muss die abgelegene, kleine First Nation verlassen, um in einer fremden Stadt wie Thunder Bay eine Schule zu besuchen. Dort sind die indigenen Teenager intensivem Rassismus ausgesetzt und laufen Gefahr, Opfer eines Gewaltverbrechens zu werden. Die Reportage aus der kanadischen Provinz Ontario zeigt, wie das Trauma der Residential Schools nachwirkt und wie weit Kanadas Weg zur «Reconciliation», zur Versöhnung mit den Indigenen noch ist.
    10/30/2021
    28:14

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