Die Zahl der Menschen, bei denen psychische Störungen diagnostiziert werden, steigt seit langem. Noch schneller steigen die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Psychotherapie. Die Kassen haben deshalb im zuständigen Entscheidungsgremium der Selbstverwaltung eine Maßnahme durchgesetzt, die es bislang in dieser Form noch nie gegeben hat: Die Honorare der Psychotherapeuten sinken. Seit 1.4.2026 gibt es um 4,5 Prozent weniger Geld pro Therapiestunde.