Penicillin ist der vermutlich größte Lebensretter der Menschheit: das erste weithin wirksame Antibiotikum. Doch das war keineswegs so geplant. Der Mann, der es entdeckt, ist ein schüchterner, schottischer Bakteriologe, der vergessen hat, aufzuräumen: Alexander Fleming. Wir erzählen, wie aus seiner Zufallsentdeckung eine medizinische Revolution wird, warum es dreizehn Jahre dauert, bis der erste Patient mit dem Medikament behandelt wird und warum Fleming bei dieser Geschichte oft nur Nebendarsteller ist. Denn der Fortschritt verläuft häufig weniger geradlinig, als wir glauben.
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Quellen:
Brown, Kevin: Penicillin Man: Alexander Fleming and the Antibiotic Revolution, London 2005
Lax, Eric: The Mold in Dr. Florey's Coat: The Story of Penicillin and the Modern Age of Medical Miracles, New York 2004
Hoffmann, Siegbert: Penicillin: Ein Zufall, der die Medizin veränderte. Von der Entdeckung durch Alexander Fleming bis zur Revolution der Antibiotika, Berlin 2024
Alexander Fleming (1881–1955): Discoverer of penicillin. Singapore Med J, 2015 Jul; 56(7): 366–367 2025
Doku: The Discovery of Penicillin 1964
Wainwright, Milton: Hitler's Penicillin. In: Perspectives in Biology and Medicine, 47(2), S. 189–198 2004
https://www.nobelprize.org/uploads/2018/06/fleming-lecture.pdf
RKI: https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Antibiotikaresistenz/Grundwissen/grundwissen-antibiotikaresistenz-node.html
tagesschau: https://www.tagesschau.de – Warnung der WHO: Immer mehr Antibiotika wirken nicht mehr
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