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F.A.Z. Digitalwirtschaft

Frankfurter Allgemeine Zeitung
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  • F.A.Z. Digitalwirtschaft

    Wann verschwindet das Lenkrad wirklich? Ein Gespräch mit MOIA-Chef Meyer

    30/04/2026 | 36 min
    Sascha Meyer ist der Vorstandsvorsitzende von MOIA, dem Ride-Pooling-Unternehmen des Volkswagen-Konzerns. MOIA ist im Jahr 2019 gestartet mit dem großen Ziel, den Stadtverkehr durch Sammelfahrten zu entlasten. Millionen Fahrgäste hat das Unternehmen seitdem befördert. Doch die Wahrheit des klassischen Ride-Poolings mit menschlichen Fahrern ist auch: Es ist ein enorm kostenintensives Geschäft. Die Profitabilität ist in der gesamten Branche eine massive Herausforderung.

    Genau deshalb steht MOIA jetzt vor der größten Transformation seiner noch jungen Geschichte. Zusammen mit Volkswagen Nutzfahrzeuge und dem Partner Mobileye bringt MOIA den ID. Buzz AD auf die Straße – ein autonomes Fahrzeug, das einmal fahrerlos Passagiere befördern soll.

    Und nicht nur das: Aus dem reinen Fahrdienstanbieter für Endkunden wird zunehmend ein Technologie-Lieferant. Dieser will mit seiner sogenannten "Turnkey Solution" eine schlüsselfertige Komplettlösung für autonome Fahrdienste anbieten, die auch andere Städte und Betreiber nutzen sollen.

    Doch wie weit ist MOIA wirklich? Wovon hängt ab, ob das klappt? Wann verschwindet das Lenkrad also wirklich aus unseren Sammeltaxis?
  • F.A.Z. Digitalwirtschaft

    KI: Ein System-Update für die deutsche Industrie

    24/04/2026 | 24 min
    Künstliche Intelligenz ist für Deutschland und Europa weit mehr als nur der nächste technologische Hype. Sie ist der entscheidende Hebel für unsere zukünftige Wettbewerbsfähigkeit, technologische Souveränität und industrielle Resilienz. In dieser besonderen Episode des F.A.Z. Digitalwirtschaft-Podcasts bringen wir Ihnen die große Bühne direkt ins Ohr: Hören Sie den exklusiven Mitschnitt der Podiumsdiskussion „AI: Chance für Deutschland und Europa“, die F.A.Z.-Herausgeber Carsten Knop am 20. April auf der Center Stage der Hannover Messe live moderiert hat.

    Für den heimischen Industriestandort entscheidet sich an der Frage der KI-Nutzung nicht weniger als die eigene Zukunft. Es geht darum, ob historische Stärken in Produktion, Automatisierung und Engineering erfolgreich in die nächste Wachstumsphase überführt werden können. Das Panel beleuchtet KI daher ausdrücklich nicht isoliert als digitale Innovation, sondern als handfeste industriepolitische und infrastrukturelle Gestaltungsaufgabe. Im Mittelpunkt der Debatte steht das notwendige Ökosystem: Cloud- und Recheninfrastruktur, industrielle Anwendungen, Datenverfügbarkeit sowie Energie- und Automatisierungskompetenz müssen nahtlos ineinandergreifen, flankiert von passenden europäischen Rahmenbedingungen für die nötige Skalierung.

    Ausgangspunkt der Diskussion ist die Überzeugung, dass wir in Europa bereits über erhebliche Stärken verfügen. Nun müssen wir unsere hochrelevanten Mittelstands- und Technologieunternehmen, die industrielle Softwarekompetenz und wachsende Dateninfrastrukturen schneller, mutiger und systematischer zusammenführen. Darüber hinaus berührt das Gespräch zentrale Fragestellungen rund um die Rolle des Staates, der als Möglichmacher, Standardsetzer und Ankerkunde die Skalierung neuer Technologien maßgeblich treiben kann. Die zentrale Erkenntnis der Debatte lautet dabei: Wahre Wettbewerbsfähigkeit entsteht in der industriellen Anwendung von KI nicht durch Algorithmen allein, sondern durch das perfekte Zusammenspiel von Datenzugang, leistungsfähiger Netzinfrastruktur, pragmatischer Regulierung und vor allem einer hohen Umsetzungsgeschwindigkeit.

    Diskutiert haben darüber Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, Bernie Wagner, Chief Sales Officer bei Schwarz Digits, sowie Jean-Pascal Tricoire, Chairman of the Board of Directors bei Schneider Electric. Komplettiert wird die Runde durch die Verbandspräsidenten Gunther Kegel vom ZVEI und Bertram Kawlath vom VDMA.
  • F.A.Z. Digitalwirtschaft

    Um welche KI geht es auf der Hannover Messe, Herr Köckler?

    17/04/2026 | 39 min
    Die deutsche Industrie steckt im Umbruch. Neue Computer- und Energietechnologien verursachen Veränderungsdruck, zugleich sind infolge des Irankrieges die Energiepreise merklich gestiegen. Wie schlagen sich die deutschen Unternehmen in dieser Situation?

    Einen Eindruck davon vermittelt die Hannover Messe, die an diesem Sonntagabend beginnt und die nächste Woche andauert. Deutsche und internationale Unternehmen präsentieren dort neue Produkte und Prozesstechniken. Sie zeigen, was heute in der modernen Fertigung schon möglich ist – und was sie in den kommenden Jahren vorhaben.

    Jochen Köckler ist Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG und auch in diesem Jahr Gastgeber in Hannover. Er erzählt, was es in den Hallen zu sehen gibt, von Automatisierungs- über Energietechniken bis hin zur Künstlichen Intelligenz. Und in dieser wiederum geht es in der Industrie nicht um die allseits bekannten großen Sprachmodelle, sondern über das, was nicht nur er "Physical AI" nennt. Es geht um KI, die in der realen Welt handelt, mitarbeitet, mitdenkt. Das ist nicht nur in Hannover ein Schwerpunkt, sondern auch eine Chance für Deutschland, um in diesem Feld Weltspitze zu bleiben.

    Köckler spricht aber nicht nur über Technologie, sondern auch über Politik. Gastland ist dieses Jahr Brasilien, der brasilianische Präsident Lula da Silva wird die Messe eröffnen und selbst da sein, ihn begleitet eine große Delegation aus Unternehmern und Politikern. Bundeskanzler Merz ist da, Digitalminister Wildberger und Verteidigungsminister Pistorius. In diesem Jahr gibt es ein eigenes Areal für Verteidigungstechnik.

    Und schließlich spricht Köckler auch darüber, was sie hierzulande ändern muss, damit der Wirtschaftsstandort Deutschland attraktiver wird auch für die Industrie. Denn die ist, wie nicht nur die vergangenen Jahre gezeigt haben, überhaupt nicht "Old Economy".
  • F.A.Z. Digitalwirtschaft

    Ist die Künstliche Intelligenz bald so klug wie wir?

    10/04/2026 | 54 min
    Computer können inzwischen kompetent mit Sprache und Bildern umgehen, auf schwierige Fragen sinnstiftende Antworten geben, schneiden in Wettbewerben auf ähnlichem Niveau wie Menschen ab und spielen Spiele längst besser als wir. Wie geht es nun weiter?

    Darüber haben wir auf unserem F.A.Z.-Kongress mit zwei führenden Fachleuten auf diesem Gebiet debattiert: Holger Hoos ist Professor an der RWTH in Aachen, lehrte zuvor viele Jahre in Kanada und den Niederlanden. Zudem hat er den KI-Forscher-Verband Claire mit initiiert, dem europaweit Wissenschaftler aus allen Disziplinen des Faches angehören. Antonio Krüger wiederum ist Professor an der Universität Saarbrücken und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI). Er befasst sich in dieser Rolle auch sehr viel damit, wie Unternehmen KI tatsächlich einsetzen (können) – und zwar nicht nur Sprachmodelle.

    Weil der Fortschritt auf diesem Gebiet enorm ist, stellt sich nun zunehmend die Frage: Was fehlt Computern zum Gehirn. Was können wir Menschen, was die Rechner nicht können – und woran liegt das? Auf dem F.A.Z.-Kongress gab es darüber einen spannenden Austausch mit beiden Fachleuten und unseren Lesern. Wir wollen in dieser Sonderausgabe darum diese Diskussion präsentieren auch für diejenigen, die nicht dabei sein konnten.
  • F.A.Z. Digitalwirtschaft

    Warum Drohnen-Software über unsere Sicherheit entscheidet

    02/04/2026 | 42 min
    Drohnen gelten traditionell als Hardware-Geschäft, doch die wahre geopolitische Aufholjagd des Westens entscheidet sich bei der Software. Über diese These diskutierten wir auf dem F.A.Z.-Kongress unter dem Leitmotiv „Zukunft gestalten“ im Frankfurter Kap Europa mit Lorenz Meier. Der Co-Gründer und CEO des deutsch-amerikanischen Softwareunternehmens Auterion, der jüngst schon einmal Gast im Digitalwirtschaft-Podcast war, verdeutlichte in dem Panel zum Thema „Drohnen für unsere Sicherheit?“, warum ein gemeinsamer Technologie-Standard für westliche Demokratien unerlässlich ist.

    In dem Gespräch, das als Video bereits auf YouTube verfügbar ist und nun in voller Länge als Audio-Premiere im F.A.Z. Digitalwirtschaft-Podcast gesendet wird, räumt Meier mit dem Missverständnis auf, die militärische und zivile Überlegenheit im Drohnenbereich sei eine reine Materialschlacht. Vielmehr entscheide die Intelligenz der Systeme über Erfolg und Sicherheit. Der Westen müsse den Fokus zwingend auf flexibel skalierbare und sichere Software legen, die schnelle Anpassungen an neue Bedrohungen erlaube, statt sich in einer fragmentierten Hardware-Landschaft zu verlieren. Meier, dessen technologische Wurzeln an der ETH Zürich liegen und der als Architekt der modernen Drohnensteuerung gilt, erläutert in diesem Kontext die Bedeutung des von ihm mitentwickelten „PX4“-Standards. Dieser hat sich mittlerweile als führende Open-Source-Lösung für Autopiloten etabliert.

    Darauf aufbauend hat Auterion ein Betriebssystem entwickelt, das in der Branche oft als das „Android der Lüfte“ bezeichnet wird und als universelle Schnittstelle zwischen unterschiedlichsten Hardware-Plattformen und den darauf laufenden Anwendungen fungiert. Meier argumentiert in der neuen Podcast-Episode eindringlich für herstellerübergreifende Kompatibilität. Nur durch einen gemeinsamen Software-Standard und die Möglichkeit, Drohnenflotten durch simple „Over-the-Air“-Updates kontinuierlich zu verbessern, könnten die Handlungsfähigkeit und technologische Souveränität gewahrt werden. So bietet der Mitschnitt den Zuhörern profunde Einblicke an der Schnittstelle von Deep-Tech, Verteidigungspolitik sowie innovativer Softwareentwicklung und macht anschaulich begreifbar, warum die Sicherheit von morgen untrennbar mit den Codezeilen von heute verbunden ist.

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À propos de F.A.Z. Digitalwirtschaft

Im Podcast "F.A.Z. Digitalwirtschaft" (früher FAZ D:ECONOMY) sprechen die Redakteure der FAZ über neue Entwicklungen in der digitalen Wirtschaft, in der Industrie 4.0 - und in der Technik. Wir diskutieren miteinander und auch mit Gästen – dabei ordnen wir die aktuellen Themen rund um Digitalisierung und Technologie ein. Dabei geht es nicht nur um Bits und Bytes, sondern auch um einen größeren gesellschaftlichen Kontext. Zur App für iOS und Android: https://app.adjust.com/8sasetq_gxy4985 Mehr erfahren: https://fazdigitec.de
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