Der BMW Z1 war zwar ein Roadster mit Heckantrieb und Reihen-Sechszylinder. Aber dennoch ein ziemlich untypischer BMW: Feuerverzinktes Stahlmonocoque. Kunststoffkarosserie. Komplett versenkbare Türen. Er war der erste Roadster aus München seit dem legendären BMW 507. Und er war der erste aus der Z Reihe, die später dann mit dem Z3, dem Z4 und dem Z8 ruhmreich weiterlebte.
Dass der Z1 so anders war, das lag auch daran, dass er ganz anders erdacht wurde als andere BMWs. Von einem ganz neuen Team, das eigens in der frisch gegründeten BMW Technik GmbH versammelt worden war. Zusammengestellt und geleitet von einem Mann, auf den das Wort Car Guy so perfekt passt wie auf nur ganz wenige andere: Dr. Ulrich Bez war der Mastermind hinter der BMW Technik GmbH. Und hinter dem BMW Z1. Der Mann, der später den Porsche 928 zum GTS adelte, der mit dem 989 fast einen viertürigen Porsche in Serie gebracht hätte, lang vor dem Panamera, der hinter dem finalen luftgekühlten Porsche 993 stand und dann eine halbe Ewigkeit lang der CEO von Aston Martin war und die kleine feine Marke aus dem englischen Gaydon zu einer unglaublichen Blütezeit führte, dieser Mann legte das Fundament für seinen Ruf als Vollblut-Automacher mit dem BMW Z1.