In einer WG in Wiesbaden wundern sich die Bewohnerinnen, dass ihr Mitbewohner immer vor ihnen ins Bad will. Dann stellen sie fest: Im Warmwasserboiler ist ein Radiowecker mit eingebauter Kamera versteckt. Die filmt die Frauen beim Duschen. Als sie aufmerksam werden, zeigen sie ihren Mitbewohner, einen 23-Jährigen an. Und sie machen den Fall öffentlich. Es dauert drei Jahre, bis im Februar 2026 der Fall vorm Wiesbadener Amtsgericht verhandelt wird. Der Vorwurf: Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs und von Persönlichkeitsrechten durch Bildaufnahmen. Strafandrohung: Geldstrafe bis zwei Jahre Haft.
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