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#MüllistMist - der Podcast

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  • #19 Johannes Kisser, Die Kraft der Biosphäre nutzen
    Heute ist Bioökonomie unser Thema. Unsere Wirtschaft beruht aktuell auf den fossilen Energien Erdöl, Kohle und Gas. Sie sind der Treibstoff für alle wesentlichen Aktivitäten und Produktionsprozesse. Erdöl ist gleichzeitig einer der wichtigsten Rohstoffe der Industriegesellschaft. Das schafft ungute Abhängigkeiten und strapaziert die globalen Deponieräume Erde, Wasser, Luft. Und das wissen wir. Die Bioökonomie wird gern als Schlüssel zu und Herzstück einer postfossilen Welt angesehen. Ich habe mich bei Johannes Kisser zum Gespräch eingeladen. Er ist technischer Direktor des Forschungs- und Beratungsinstituts “Alchemia Nova” in Wien. Von ihm will ich mehr über die Potentiale der Bioökonomie gerade in der und für die Kreislaufwirtschaft erfahren. Wir deklinieren die Steinobstkernkaskade durch. Aber auch Paradeiser, also Tomaten, und Ananas aus lokaler Erzeugung kommen vor. Wir schauen uns die Frage an, ob Wirtschaft mit den Mitteln der Bioökonomie tatsächlich machbar ist. Wir sprechen über Wachstum und Entwicklung, und was die dahinterliegenden Ansprüche “mehr” oder “besser” für realwirtschaftliche Folgen haben. Am Ende landen wir bei der “Gemeinwohlökonomie” und beleuchten, warum diese gut mit Kreislaufwirtschaft zusammengeht. __________________________________________ Credentials: Episodenbild © Antoine Repessé (2016) aus seiner Serie "#365, Unpacked" mit freundlicher Genehmigung Musik: Intro "Fuzzball Parade" Einleitung & Zwischenmusik “Arroz con Pollo” Outro "The Show Must Be Go" Alle Stücke von Kevin MacLeod veröffentlicht, soweit nicht anders vermerkt, unter CC BY 4.0 auf incompetech.com
    4/28/2022
    32:49
  • #18.2 Sepp Eisenrielger, Lobbyist mit Lötkolben
    Heute Teil 2 meines Gesprächs mit Sepp Eisenriegler. Unser Thema ist weiterhin “Reparatur” und alles was dazugehört. Im Kern drehen wir uns um eine fundamentale Frage: “Gehören uns Geräte wirklich, die wir nicht reparieren können, weil Hersteller sie verkleben, keine Ersatzteile anbieten und die wir deshalb nicht wieder instand setzen können, wenn etwas daran kaputt geht?” Und dann fragen wir uns: “Wie kommen wir hier weiter?” Wir spannen den Bogen etwas weiter, werden politisch und nachdenklich. Wir besprechen, wie Sepp seine Arbeit in Standarisierungsgremien auf EU-Ebene erlebt, wie er die weiteren Entwicklungen in Richtung Kreislaufwirtschaft einschätzt. Wir sprechen über die Rolle etablierter Industrieunternehmen und fragen uns, ob Recycling mehr ist als eine “Beruhigungspille” für kritische Bürger. Dann schließt sich der Kreis, wenn wir wieder zu den Anfängen des R.U.S.Z. als “Sozialökonomischer Betrieb” zurückgehen und beleuchten, wie diese Anfänge bis heute fortwirken. Und am Ende landen wir beim Geografiestudenten “Sepp” und wie es kam, dass er sein Hippietum in Engagement für die Reparaturbewegung gemünzt hat. Dabei erfahren wir etwas über Plattentektonik und darüber, was die Erdkruste mit einer Apfelschale zu tun hat. __________________________________________ Credentials: Episodenbild © Antoine Repessé (2016) aus seiner Serie "#365, Unpacked" mit freundlicher Genehmigung Musik: Intro "Fuzzball Parade" Einleitung “Investigations” Outro "The Show Must Be Go" Alle Stücke von Kevin MacLeod veröffentlicht, soweit nicht anders vermerkt, unter CC BY 4.0 auf incompetech.com
    2/17/2022
    29:16
  • #18.1 Sepp Eisenriegler, Lobbyist mit Lötkolben
    Reparatur von Dingen gilt uns heute eher als schwerfällig, überholt, schwer machbar. Reparieren als Begriff kommt vom lateinischen Wort ‘parare’ (zu)bereiten, Vorkehrungen treffen, erwerben’. Die Re-Paratur meint dementsprechend das “wieder-herstellen, wiedererwerben, erneuern”. Auch ich bin schon an einigen ursprünglich ambitionierten Reparaturvorhaben gescheitert. Aus verschiedenen Gründen. Mangelnde Ausdauer war nur einer davon. Sepp Eisenriegler, mein heutiger Gesprächsgast, ist da ein absoluter Kontrapunkt. Er ist ein Urgestein der Reparaturszene und mit dem R. U. S. Z., dem “Reparatur- und Service-Zentrum” in Wien, vor fast 25 Jahren angetreten, reparieren wieder “salonfähig” zu machen. Ihn deshalb als “Reparaturpapst” zu beschreiben, würde ihm aber nicht gerecht. Das Reparieren sieht er hauptsächlich als “Vehikel”, um seine Agenda voranzubringen. Ihm geht es um einen verantwortlichen Umgang mit unseren Ressourcen heute und in Zukunft. “Lobbylist mit Lötkolben”, wie er von der ZEIT genannt wurde, entspricht ihm deshalb schon eher. Gemeinsam unternehmen wir einen Ausflug in die Welt der Reparatur und allem was dazugehört. Und da bei Sepp Eisenriegler auch alles mit fast allem verwoben ist, wird unser Gespräch eine richtige tour d'horizon in 2 Teilen. __________________________________________ Credentials: Episodenbild © Antoine Repessé (2016) aus seiner Serie "#365, Unpacked" mit freundlicher Genehmigung Musik: Intro "Fuzzball Parade" Einleitung “Investigations” Outro "The Show Must Be Go" Alle Stücke von Kevin MacLeod veröffentlicht, soweit nicht anders vermerkt, unter CC BY 4.0 auf incompetech.com
    1/13/2022
    29:01
  • #17 Christian Mayr, Ein Cluster für Kunststoffe
    Ein Cluster ist laut Duden eine als einheitliches Ganzes zu betrachtende Menge von Einzelteilen. In unsererm Fall geht es um den Zusammenschluss von Unternehmen, Instituten oder anderen Einrichtungen, die als Ganzes gemeinsame Interessen verfolgen. Schön öfter war Plastik das Thema in einer Folge dieses Podcasts. Kunststoffe sind äußerst praktisch und mittlerweile zugleich eben heftig in die Kritik geraten. Damit müssen Unternehmen, die in diesem Feld tätig sind, heute umgehen. Und Antworten finden. Mehr und mehr setzt sich aber auch die Erkenntnis durch, dass weniger Kunststoffe an sich, sondern vielmehr der Umgang mit ihnen, problematisch ist. Etwas in eine Verpackung aus Kunststoffen zu stecken, um es zu schützen, ist eine Sache. Diese Plastikhülle nach nur einmaligem Gebrauch zu Müll werden zu lassen und der Verbrennung anheim zu geben, eine andere. Oberösterreich, aus dessen Hauptstadt Linz ich ursprünglich stamme, ist das zweitgrößte Bundesland in Österreich. Und ein Industrieland. Mit Schwerpunkten im Bereich Automobil, Maschinenbau und eben auch Kunststoffindustrie. Die heimische Wirtschaftsförderung, flott “Business Upper Austria” genannt, hat die Aufgabe, den Industriestandort zu stärken. Sie tut das unter anderem mit der Initiierung sogenannter Cluster. Einer davon ist der Kunststoffcluster. Er ist ein Zusammenschluss von mittlerweile deutlich über 400 Unternehmen verschiedener Größe und Tätigkeitsschwerpunkte. Ob Maschinenbauer, Petrochemie-Unternehmen,Verarbeiter von Kunststoffen oder Recycler - ihnen ist allen eines gemeinsam: sie leben vom Plastik und dessen Anwendungen. Ich spreche heute mit Christian Mayr. Projektmanager bei der “Business Upper Austria” über seine Arbeit und die Arbeitsweise des Clusters. Natürlich will ich auch von ihm wissen, wie der Kunststoffcluster zur Lösung der vielen Kunststofffragen beitragen kann. Und wo er das auch schon tut. Episodenbild © Antoine Repessé (2016) aus seiner Serie "#365, Unpacked" mit freundlicher Genehmigung Musik: Intro "Fuzzball Parade" Einleitung “Pucky Daisy” Outro "The Show Must Be Go" Alle Stücke von Kevin MacLeod veröffentlicht, soweit nicht anders vermerkt, unter CC BY 4.0 auf incompetech.com
    11/25/2021
    33:08
  • #16 Frieder Söling, Statt Abfall - NOCHMALL
    Abfall sind, so steht es in Gesetzen, bewegliche Sachen, die nicht mehr benötigt werden und derer sich ihr Besitzer entledigen will oder deren Beseitigung im Sinne des Allgemeinwohls notwendig ist. Abfall ist aber einfach auch: Material am falschen Platz. Abfallwirtschaftsbetriebe sind dazu da, dieses Material “gut” zu behandeln. Mit “gut” meinen wir heute vielfach (noch): Trennen, Verbrennen, Downcyceln. Aus Fensterrahmen werden Blumentöpfe, aus Kunststoffflaschen Parkbänke. Die Berliner Stadtreinigung (BSR) versucht mit ihrer NOCHMALL in Berlin-Reinickendorf Sachen, derer sich der Besitzer entledigen will, die also - genau genommen -Abfall wären, zurück in den Kreislauf zu bringen. Und das heißt in diesem Fall: ab in die NOCHMALL. Ich spreche mit Frieder Söling, Mit-Initiator und jetzt Leiter der NOCHMALL. Er erzählt von ihrem Werden und Aufbau und er schildert die Herausforderungen, die es mit sich bringt, so manche Ressourcenwieder an einen Platz zu bringen, wo sie weiter gebraucht wird. Episodenbild © Antoine Repessé (2016) aus seiner Serie "#365, Unpacked" mit freundlicher Genehmigung Musik: Intro "Fuzzball Parade" Einleitung “Plain Loafer” Outro "The Show Must Be Go" Alle Stücke von Kevin MacLeod veröffentlicht, soweit nicht anders vermerkt, unter CC BY 4.0 auf incompetech.com
    10/28/2021
    28:37

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