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Merci, Chérie - Der Eurovision Podcast

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  • #0326 Beautiful Success - Mit Kristian Kostov
    Kristian Kostov erreichte mit "Beautiful Mess" für Bulgarien in Kiew den zweiten Platz beim Eurovision Song Contest. Im Gespräch mit Alkis und Marco erzählt er von seinen Songs, seinem neuen Anime-Look, seine Erinnerungen an Kiew, warum er wieder antreten würde und warum man Casting Shows skeptisch sehen sollte.Wir sind nominiert! Eine Jury der österreichischen Tageszeitung Kurier hat uns nominiert. Und zwar als bester Podcast aus dem Bereich „Popkultur“ Ihr könnt bis 26. Oktober jeden Tag 5 mal abstimmen und wir bitten euch darum. Dafür bitte in jeder Kategorie einen Podcast auswählen. Zum Beispiel aus dem Missing Link-Netzwerk „Große Töchter“ Erzähl mir von Wien“, „Sagenhaft“, „Drama Carbonara“ und eben „Merci Chérie“.Ihr wisst es natürlich schon: Es geht 2022 nach Turin, aber davon an anderer Stelle mehr. Dazu passt, dass Måneskin eine neue Single veröffentlicht haben: "Mammamia". Das ist nicht ABBA.Einen runden Geburtstag feiert Freddy Quinn, erster gebürtiger Österreicher beim Song Contest, der 1956 mit "So geht das jede Nacht" für Deutschland antrat. Er gibt seit Jahren leider keine Interviews mehr. Wer mehr über den einstigen Superstar Quinn wissen möchte, es gibt ein sehr gutes Buch über das Phänomen: Elmar Kraushaars "Freddy Quinn - ein unwahrscheinliches Leben".Ralph Siegels Musical (wir berichteten in Episode #0205) "Zeppelin" feiert mit einem Jahr Corona-bedingter Verspätung Premiere bei Neuschwanstein.Wir müssen uns leider von Hayko aus Armenien verabschieden. Der 48-jährige Sänger, der mit "Anytime You Need" in Helsinki 2007 den 8. Platz belegte, starb an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung.Bei Merci, Cherie ist Kristian Kostov zu Gast. Er hat vor kurzem die Single "Build Different" veröffentlicht und mehr Musik ist am Weg. Er war 2017 beim Eurovision Song Contest gerade einmal 17 Jahre alt, als er mit "Beautiful Mess" überraschend den zweiten Platz belegte. Der in Moskau geborene und lebende Sohn einer Kasachin und eines Bulgaren begann seine ersten Schritte  im Showgeschäft bei der ersten russischen Ausgabe von "The Voice Kids", bei der er im Team von Dima Bilan landete und sich ins Finale sang. Nach einer erfolgreichen Teilnahme bei "X Factor Bulgaria" zwei Jahre später wurde er als Repräsentant Bulgariens für den Song Contest 2017 in Kiev vorgestellt. Das Produzenten-Team Symphonix rund um Boris Milanov schneiderte ihm "Beautiful Mess" auf den Leib, geschrieben hat den Song unter anderem der Däne Alex Vargas. Und auch Kristians Bruder Daniel hat mit-produziert. Überhaupt, so der junge Sänger, sei Kristian Kostov eigentlich ein Duo. Sein Bruder Daniel Kostov ist sein Produzent und Co-Songschreiber im Hintergrund.An die Castings-Shows hat Kristian nicht unbedingt nur positive Erinnerungen, an den Song Contest schon. Auch wenn er sich sagt, dass er tatsächlich während der Zeit der Vorbereitung auf den Spaß vergessen hat. Die Zeit auf der Bühne hat er nicht so genossen, wie er es jetzt gerne würde. Solte er die Chance haben, noch einmal auf die Song-Contest-Bühne zurück zu kommen, würde er es mehr genießen. Aber zurück auf diese Bühne würde er sofort wieder, egal ob mit einem eigenen oder einem für ihn geschriebenen Song. Nach dem Song Contest veröffentlichte er die EP "Shower Thoughts", sein Lieblingstrack aus der EP ist "Rift", das er zusammen mit seinem Bruder Daniel und Maria Erke und Sasha Xuman geschrieben hat.Es folgten Auftritte bei "Singer" in China, einer der weltweit größten Musikwettbewerbe, längere Aufenthalte dort, aber auch in Wien. Corona-bedingt sitzt der Anime-Fan derzeit in seiner Wohnung in Moskau fest. Auf Instagram kann man den jungen Künstler unter kristian_kostov_official folgen und dort auch die musikalische und optische Verwandlung beobachten.Die Standard-Fragen am Schluss beantwortet er wie folgt: Immer noch auf seiner Playlist sind noch viele Künstler:innen von 2021: Er hört Manisha, Gjon's Tears, aber am meisten liebt er Måneskin.Und der beste Eurovision-Song aller Zeiten ist für ihn "Euphoria", da stimmt für ihn einfach alles. Und er hatte Angst, da Loreen beim Melodifestivalen 2017 mit "Statements" so eine starke Performance ablieferte, dass er fürchtete, mit "Beautiful Mess" unterzugehen.In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von einer Liebesgeschichte, die sich 2017 etwas abseits der Öffentlichkeit zutrug.
    10/12/2021
    52:42
  • #0325 Du künscht di ganze Welt umarma - Mit George Nussbaumer
    George Nussbaumer vertrat Österreich beim Eurovision Song Contest 1996 mit "Weil's dr guat got" und erreichte mit den Vorarlbergerisch gesungenen Song in Oslo den 10. Platz. Er erinnert sich an seinen Auftritt, wie der Song wortspielerisch entstand und was er danach machte - auch über sein aktuelles Album "Did Anybody Say It Would Be Easy".Doch zuerst die News.Die Vorbereitungen für 2022 laufen an: San Marino möchte eine große Show geplant: "Una voce per San Marino" soll den Beitrag für den Song Contest in jener italienischen Stadt bringen, deren Namen wir zum Zeitpunkt der Aufnahme der Episode noch nicht wissen. Auch Irland sucht, und zwar im Rahmen der "Late Late Show". Zypern wird im Zusammenarbeit mit Panik-Records erst für 2023 suchen - somit haben wir das erste bestätigte Teilnehmer-Land für 2023. Für Belgien wird Jérémie Makiese antreten, soviel ist bereits bekannt. Und er versucht, seine beiden Leidenschaften unter einen Hut zu bringen, hat er doch gerade erst ein Profi-Fußballer-Karriere beim belgischen Zweitligisten "Excelsior Virton" gestartet.Der kommende ORF-Generaldirektor Roland Weißmann hat seine neuen Fernsehdirektoren präsentiert. Die neue Programmdirektorin ist Stefanie Groiß-Horowitz und sie war Head of Delegation beim Eurovision in Wien 2015, bevor sie zu Puls 4 wechselte und dort Puls24 aufbaute.  Bei Eurovision Again ist für ein paar wenige Wochen der Song Contest 1968 zu sehen. Hat es Cliff Richard diesmal geschafft? Schnell anschauen, bevor es wieder verschwindet. Auf Netflix läuft die Serie "Louis Miguel" über den gleichnamigen mexikanischen Superstar in der dritten Staffel an. Gleich in der ersten Folge dieser Staffel ist Jade Ewen zu sehen, die Mariah Carey verkörpert. Wir erinnern uns: Jade hat mit der Andrew Lloyd-Webber-Ballade "It's My Time" im Jahr 2009 beim Eurovision Song Contest in Moskau einen sensationellen fünften Platz ersungen.Conchita Wurst hat einen neuen Song am Start: "Bodymorphia" ist einer der beiden Songs, der speziell für die Show "Arise" im Berliner Friedrichstadtpalast aufgenommen worden ist.Aber auch sonst gibt es im Herbst Neuerscheinungen: Sarit Hadad, Melovin, Lordi und Il Volo - sie alle haben neues am Start.Ein paar Alben hat unser Gast aus Vorarlberg schon veröffentlicht, das letzte erst im Frühjahr.Angefangen hat die Liebe zur Musik für den 1963 in Dornbirn geborenen George Nussbaumer mit der Liebe zum Radio. Bereits als kleines Kind hat er ein Transistor-Radio geschenkt bekommen und es, wie auch viele andere Radios später auch, zu viel geliebt, so dass es nicht lang überlebte. Im Internat hat er, anfangs nicht ganz mit dem erhofften Erfolg, Klavier gelernt. Aber er hat weiter gemacht und mit 16 hat er das erste Engagement in einer professionellen Blues-Band zu spielen. Auch das brachte nicht ganz den erhofften Erfolg, da er damals nach eigenem Bekunden keine Ahnung von Blues hatte.Mit ersten eigenen Blues-Band gings dann weiter. Eine Talentshow im ORF führte über Umwege zur ersten eigenen Single. Über weitere Umwege traf George Nussbaumer den Wiener Star-Produzenten Mischa Krausz, mit dem eine fruchtbare Zusammenarbeit (auch über amüsante Umwege) schlussendlich zum österreichischen Beitrag für den Song Contest 1996 geführt hat. In diesem Rahmen hat der ORF auch eine kleine Doku über Nussbaumer gesendet."Weil’s dr guat got" erreichte einen sehr guten 10. Platz beim Song Contest in Oslo, ein großer Markt allerdings brach weg, denn Deutschland durfte nicht teilnehmen, die ARD strahlte den Song Contest deswegen auch erst spät in ihren Dritten Programmen aus. George erzählt auch, wie er die Stadt erlebt hat und wie er Morten Harket getroffen hat. Der Sänger der Kult-Truppe A-ha war einer der Moderatoren des Song Contests in seiner norwegischen Heimat.Und er erzählt von seinem Gospel-Chor, der unter anderem aus Stella Jones, Bettina Soriat und Cedrik Lee Bradley. Und dem Hoppala während der Show.George erzählt auch von der Position nach Eurovision, eine durchaus schwierige Zeit, wie er heute sagt. Aber auch, dass diese Zeit ein Befreiungsschlag war. Er ist seit dem sehr viel live zu sehen gewesen, hat verschiedene Musik-Projekte (George Nussbaumer & Band, George Nussbaumer & Richard Wester, Trio Nussbaumer Weber Kreil, das Randy Newman Project mit Manfred Maurenbrecher und Richard Wester) am Laufen. Und er hat im Frühjahr eine neue CD mit Eigenkompositionen veröffentlicht, deren Titelsong "Did Anybody Say It Would Be Easy" er den Zuhörerinnen und -hörern besonders ans Herz legt.Ein weiterer Song daraus ist eine Zusammenarbeit mit der legendären Ina Wolf, die in den 70ern als Christina Simon in der jungen österreichischen Musikszene eine kleine, feine Karriere gemacht hat, wenn auch "Heute in Jerusalem", der von André Heller getextete Song Contest Beitrag aus dem Jahr 1979, kein Erfolg war. Sie machte später als Song-Schreiberin eine Weltkarriere, lebt mittlerweile aber wieder in ihrer Vorarlberger Heimat. Mit Ina nahm George das Duett "No One Can Say We Didn’t Try" auf, und das legen wir von Merci, Cherie euch ans Herz.George Nussbaumer ist auch die Station Voice für Antenne Vorarlberg, seine Stimme ist die der Jingles und Ansagen des Senders. Außerdem sorgte er dafür, dass die Website der Vorarlberger Nachrichten jetzt auch für Blinde barrierefrei zu hören ist.Natürlich müssen wir auch drei Standard-Fragen an George stellen:Sein Song, der ihm beim Song Contest 2021 besonders gefallen hat, war vielleicht... hmmmmWas er in der Minute vor seinem Auftritt getan hat? Zehn Minuten vor dem Auftritt hat er noch Shrimps gegessen. Und im Moment vor dem Auftritt hat er sich gefragt, mit welcher Taste er anfangen muss.Und sein Lieblingslied vom Song Contest aller Zeiten? Ein österreichisches Lied aus den 70ern: Die Schmetterlinge sangen 1977 in Wembley "Boom Boom Boomerang", die wohl erste satirische Nummer des Song Contests.  In der kleinen Geschichte am Schluss erzählt Alkis von einer Einzigartigkeit beim Song Contest 1996. Und was die langjährige Österreichische Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer damit zu tun hatte.
    9/28/2021
    1:31:09
  • #0324 Blind Date III - mit Matt & Monty (Second Cherry Podcast)
    In unserem Merci, Chérie-Format "Blind Date"nimmt jeder Gast ein Lied mit, das irgendwie mit dem Eurovision Song Contest zu tun hat. Matt Baker und Monty Moncrieff sind Hosts des britischen Podcasts "Second Cherry - Almost A Eurovision Podcast" in der die Vorausscheidungen der Saison noch einmal gefeiert werden. Aus jedem nationalen Vorentscheid wird von der Second-Cherry-Jury ein "Cherry" ausgewählt, das beste Lied, dass es nicht auf die Eurovision-Bühne geschafft hat. Am Ende entscheiden die Hörer*innen wer der beste Almost-Eurovision-Act ist. Begonnen hat der Second Cherry Podcast als Live-Event. Matt & Monty erzählen darüber beim Blind Date und haben uns Songs mitgebracht.Bitte abonniert den Podcast auf Apple Podcast und gebt uns auch gute Bewertungen im iTunes Store, bei Spotify oder bei Stitcher.Doch zuerst eine traurige Nachricht: Baccara-Sängerin und Mitgründerin Maria Mendiola hat den Kampf gegen den Krebs leider verloren. Alkis und Marco hatten die Freude sie 2020 kurz vor dem Lockdown noch beim Treffen der OGAE Germany in München getroffen zu haben. Hier könnt ihr die Episode #0218 mit dem Interview mit der ehemaligen Eurovision Teilnehmerin noch einmal nachhören.Dass ABBA wieder da sind, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Aber im Dezember gibt es noch ein Groß-Event: der Junior Eurovision Song Contest findet in Paris statt, denn Valentina gewann letztes Jahr mit dem von Barbara Pravi komponierten "J'imagine". Deutschland schickt deswegen dieses Jahr Pauline nach Paris mit dem Titel "Imagine Us".Doch zum Thema: Zu Gast sind Matt und Monty vom "Second Cherry Podcast". Ursprünglich war das 2006 eine Live Veranstaltung unter Freunden und wurde schlussendlich immer größer. Mittlerweile gibt es 13. Ausgaben, denn es gab einige Jahre ohne Second Cherry Contest - was natürlich kein Dauerzustand sein konnte. Und so kam der Contest als Podcast zu neuen Ehren. Das Finale aber wird wieder live gefeiert. Dabei fließen die Resultate des Online Votings und die des Live Publikums in der Royal Vauxhal Tavern in London zusammen. Matt wurde Fan, als sich Eurovision Anfang der 2010er Jahre sich grundsätzlich dem Pop zugewandt hat. Sein erster Besuch bei Eurovision war dann 2013 und als hauptberuflicher Texter heuerte er in seiner Freizeit recht bald bei der Nachrichtenseite ESCXtra an, bei denen er mehrere Jahre blieb.Monty wurde bereits in den frühen 80er Jahren Fan und durfte bei einer Probe beim Song Contest 1998 in Birmingham dabei sein. Seinen ersten "richtigen" Eurovision-Besuch hatte er 2007 in Athen. Beruflich ist er Chief Executive bei London Friend, einer seit 1972 existierenden Organisation, die sich um die Gesundheit von LGBTs kümmert. Schwerpunkt dabei ist die geistige Gesundheit. Aspekte wie Coming Out, Familie, Sucht und andere werden von professionellen Mitarbeitern aufgearbeitet.Die Fragen am Schluss sind natürlich auch wieder dabei:Die Songs von Eurovision 2021, die in der in der Playlist bleiben sind für Monty Senhit mit "Adrenalina" und Elena Tsangrino mit "El Diablo". Für Matt ist es ebenfalls der zypriotische Beitrag.Der Lieblingssong aller Zeiten ist für Monty der Beitrag Norwegens aus dem Jahr 1969: "Intet er nytt under solen" gesungen von Åse Kleveland. Überhaupt hält er den Song Contest aus diesem Jahr für einen der Besten. Nachdem Udo Jürgens gewonnen hat, können wir nur zustimmen. Für Matt ist es der Gewinner 1976: Brotherhood Of Man mit "Save Your Kisses For Me". Und wir erinnern uns, in der Episode #0207 sprachen wir mit Brotherhood of Man.In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco eine Geschichte aus Brighton. Und Moskau. Rutger Gunnarsson, der Bassist, der bei ABBA in Brighton auf der Bühne stand, war auch der Dirigent der russischen Diva Alla Pugatcheva, als sie 1997 für Russland mit "Primadonna" antrat.Spoiler:Und hier sind die Links zu den Songs des Blind Dates. Nur die Links, ohne Beschreibung.Der Song von Alkis. Man kann ihn in der Nesterval-Produktion "Goodbye Kreisky" auch dazu tanzen sehen. Das ist der Song von Marco. Und hier ist der wunderschöne Song von Matt. Und hier ist der Song von Monty. 
    9/14/2021
    1:19:51
  • #0323 Wie funktioniert Musikbusiness heute? Mit Hannes Tschürtz (Ink Music)
    Wie verdienen Musikerinnen und Musiker heute Geld? Warum hat der eine Eurovision Artist Alben, ein anderer nur einige Singles? Was steckt dahinter? Wie sehr hat Streaming das Businessmodell geändert? Diese Fragen beantwortet der kulturpolitisch engagierte Labelchef und ehemaliger ESC und Melodifestivalen-Juror Hannes Tschürtz, der mit Ink Music dieses Jahr seinen 20. Geburtstag feiert.Doch zunächst die News. Wir sind froh, dass ABBA ihr Comeback so getimed haben, dass es zu unseren vergangenen ABBA-Specials passt. Auf https://abbavoyage.com kann man sich registrieren. Am 2. September kommt dann was. Wir bleiben gespannt.Die EBU hat die Mitgliedschaft des staatlichen Senders BRTC aus Belarus bis 2024 suspendiert. Das bedeutet natürlich auch, dass Belarus auf weiteres erst einmal nicht am Song Contest teilnehmen darf.Amadeus, der künstlerische Direktor des Festival di Sanremo hat einmal zugesagt, dass die Übertragungen von Sanremo nicht mehr bis in die frühen Morgenstunden dauern werden.Eva Mora ist die neue Head of Delegation, also Sendeverantwortliche, in Spanien. Sie moderierte einige Eurovision-Events wie den Junior Eurovision Song Contest oder "Europe Shine A Light" und sie liebt den Song Contest. Zudem gibt es eine Arbeitsgruppe des Senders RTVE mit Experten, die sich um den Beitrag mit kümmern wollen. Spanien nimmt Eurovision offensichtlich wieder ernst.In der Episode #0219 "Black Entries Matter" haben wir uns den PoCs (Persons of Color) beim Song Contest angenommen. Unsere Kollegen von ESC kompakt und ESC Update haben sich des Votings angenommen und einmal analysiert, ob das Voting rassistische Tendenzen zeigt. Thomas Mohr und Marcel Stober hatten in ihrer Podcast-Folge sowohl César Sampson und Lars Peters von ESC kompakt zu Gast. Die Analysen sind sehr interessant.Neues zum Anschauen: Eurovision Again ist wieder da: 1992 gewann in Malmö bekanntlich Irlands Linda Martin mit "Why Me", bei der Wiederaufführung der restaurierten Sendung gewann allerdings Italiens Mia Martini, der wir bekanntlich in der Folge #0212 Tribut zollten. Zum Nachhören unserer Episode bitte auf diesen Link klicken.Passend zum ABBA-Fieber hat der offizielle Youtube-Kanal von ABBA das Promo-Video zu "Waterloo" (damals noch auf 16mm-Filmmaterial gedreht) auf 4k aufblasen lassen. Auch den Auftritt 1974 in Brighton gibt es seit Juni auf 4k von einem Kanal, der sich auf das Restaurieren von alten Musik-Clips spezialisiert hat.Neuerscheinungen gibt es auch: Parbara Pravis Album ist endlich raus. "On n'enferme pas les oiseaux" ist ab sofort erhältlich.Vincent Bueno hat eine neue Single draussen “Super Awesome Things” ist Anfang August erschienen. Und klingt awsome.Star-DJ Steve Aoki hat sich Senhit's "Adrenalina" angenommen und macht es noch Dancefloor-tauglicher.Russlands Little Big haben sich mit Song Contest-Siegerin Netta auf ein Packl gehaun und sie haben zusammen "Moustache" aufgenommen. Zu Gast bei Marco und Alkis ist Hannes Tschürtz vom Musikprojekt Ink Music, das dieses Jahr seinen 20. Geburtstag feiert. Tschürtz ist nicht nur Label-Chef, sondern auch Manager und auch eine Stimme in der Kulturpolitik. Seinem Twitteraccount twitter.com/hannestschuertz kann und sollte man durchaus folgen. Und er war bereits Teil der österreichischen Jury beim Songcontest 2018 in Lissabon. Das führte zu einer Einladung, als Juror beim Melodifestivalen 2019 teilzunehmen.Für unsere  Interview hat er drei Songs mitgebracht, die ihm am Herzen liegen.Den Anfang macht Lou Asril, ein junger Sänger aus Linz: "Divine Goldmine"Tschürtz erzählt, wie sehr sich der Song Contest aus der Perspektive der Künstler verändert hat. Und er geht der Frage nach den (fehlenden) Alben nach. Warum bringen manche Acts nur Singles raus und andere haben ein komplettes Album im Repertoire.Und auch die Frage nach dem Gewicht des Radios wird gestellt, wie schwer hat es das Radio gegen Streaming heutzutage.Der zweite Song, den Hannes mitgebracht hat, ist von CHRISTL (feat. Mile) "Purple".Vor einem oder zwei Jahrzehnten waren Casting-Shows ein Türöffner zu den Charts, heute ist es nicht zwangsmäßig der Fall.Aber wie kommt dann Geld ins Haus? Große Plattenfirmen haben den Back-Catalogue, Musik, die vor Jahrzehnten aufgenommen wurde und noch immer gehört wird. Jüngere Labels, die den Aufbau von Künstlerinnen und Künstlern übernehmen, brauchen länger.Der dritte Song ist von Mira Lou Kovacs. "Stay A Little Longer".Die berühmten drei Fragen am Schluss haben wir Hannes Tschürtz natürlich auch gefragt.Der Song von Eurovision 2021, der auf Hannes Tschürtz' Playlist wohl überdauern wird ist der Siegertitel von Måneskin "Zitti E Buoni"Die Lieblingserinnerung ist die von Toto Cotugno, dessen Schweiß die Haarfarbe auf dem hellen Pulli verteilte.Und sein Lieblingsbeitrag aller Zeiten? Italien wieder: Umberto Tozzi und Raf mit "Gente di mare" aus dem Jahr 1987.In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluß erzählt Alkis von einer Song Contest-Teilnehmerin, die durch die TV-Produzentin Yvonne Littlewood zu einer der erfolgreichsten Sängerinnen der Welt wurde. Wer das wohl ist...
    8/31/2021
    1:13:11
  • #0322 ABBA's History Book on the Shelf III - Mit Carl Magnus Palm
    Carl Magnus Palm, ABBA-Historiker und Kurator, spricht im dritten Teil der ABBA-Trilogie über die reiche und oftmals unbekannte Geschichte ABBAs beim Melodifestivalen bzw. dem Eurovision Song Contest. Dies ist dritte Teil, der die Zeit nach 1975 beleuchtet. Darunter auch eine Nullpunkte-Erfahrung.Doch zuerst zu den News:Amadeus, der bereits die letzten beiden Ausgaben von Sanremo moderiert hat, hat weiterhin auch 2022 die künstlerische Leitung und die Moderation inne - etwas, was beim Festival di Sanremo nicht oft vorkommt. Da wechseln die Positionen für gewöhnlich recht häufig.Måneskin haben "I Want To Be Your Slave" mit dem Godfather of Punk, Iggy Pop, aufgenommen. Das Ergebnis kann sich hören lassen, und adelt die Band, denn Iggy würde kaum nur für Geld einen Song einspielen, dazu ist er zu integer. Es ist übrigens nicht seine einzige Kolaboration mit einem Song Contest-Teilnehmer. Barbara Pravi aus Frankreich kündigt nach zwei längeren EPs ihr erstes richtiges Album an: Ab 27.8.2021 wird “On N’enferme Pas Les Oiseaux” im Handel sein.Carl Magnus Palm, der offizielle Abba Historiker und Release-Kurator ist zum dritten und letzten Mal da in unserer Sommerserie über Abba. Wir beleuchten heute die erfolgreiche Zeit nach dem Sieg in Brighton 1974 und welche überraschende weitere Eurovision Connections es auch nach Waterloo noch gab. Wir empfehlen das chronologische Hören mit den Episoden 0320 und 0321.1975 klopfte das Melodifestivalen natürlich an, und fragte nach einem Stück von Polar Music, dem Plattenlabel, für das Björn und Benny arbeiteten. Man entschied sich für "Bang-A-Boomerang", dass es für das dritte ABBA-Album in seiner ursprünglichen Form nicht geschafft hatte. Es wurde mit Svenne & Lotta, einem durchaus erfolgreichen Duo von Polar Music, neu aufgenommen und produziert. Beim Melodifestivalen aber fiel der Song durch. Björn und Benny allerdings fanden Gefallen an der neuen Produktion und ersetzten die Stimmen mit denen von Frida und Agnetha und so fand "Bang-A-Boomerang" auch den Weg auf das Album zurück.Nach dem Sieg Schwedens begann eine seit den 60er Jahren in Schweden existierende Gegenbewegung zu kommerzieller Musik an Fahrt zu gewinnen. Musik sei kein Wettbewerb und keine Ware, waren die Grundaussagen, die sich gegen die "Industrialisierung" des Musikbusiness wandte und im Zuge dieser allgemeinen Diskussion setzte Schweden 1976 auch beim Song Contest in Den Haag aus.Zeitgleich begann die internationale Karriere von ABBA abzuheben. Zahllose Hits später beginnen die 80er Jahre. Benny produziert 1981 den norwegischen Künstler Finn Kalvik. Dessen selbstgeschriebener Song "Aldri I Livet" klingt live auf der Song Contest-Bühne recht unspektakulär und erreichte dafür in Dublin die berühmten Null Punkte. Auf der Single allerdings singen Agnetha und Frida die Backing Vocals, sowohl in der norwegischen als auch in der englischen Version.1981 war auch das Jahr, in dem Agnetha zu ihren Wurzeln zurück fand und einen eigenen Song beim Melodifestivalen einreichte, den sie auch selbst produziert hat. Interpretiert hat "Men Natten Är Vår Melo" allerdings die neu bei Polar Music angeheuerte Kicki Moberg. Beim Melo wurde der Song allerdings letzter, was wohl auch an der uninspirierten Live-Performance lag.Und 1981 war auch das Erscheinungsjahr des (bislang) letzten ABBA-Albums: "The Visitors", die letzte Aufnahme war der Song "The Day Before You Came", wohl ihr letztes Meisterstück. Die beiden Paare waren bereits geschieden, das Interesse an Live-Auftritten war mäßig, die Männer wollten ein Musical schreiben, all das führte zum Ende der musikalischen Partnerschaft.Bereits 1986 und 1987 versuchte Benny Anderssons Sohn Peter aus dessen Beziehung mit Christina Grönvall zusammen mit seiner Band "Sound of Music" sein Glück beim Melodifestivalen. Doch sowohl "Eldorado" als auch "Alexandra" gewannen nicht. Gemeinsam mit seiner Frau Nanne gründete er die Band "One More Time". Mit der Band "One More Time" konnten sie in den europäischen Charts punkten, ihr Titel "Highland" erreichte Gold in diversen Ländern. 1995 nahmen "One More Time" beim Melodifestivalen als Songwriter teil: Ihr Titel "Det Vackraste", gesungen von Cecilia Vennersten landete auf dem Platz Zwei, in den Charts allerdings auf Eins. 1996 gewannen dann Peter Grönvall und seine Frau Nanne das Ticket nach Oslo zum Song Contest, wo sie mit "Den Vilda" den dritten Platz belegten.2007 gab es noch ein "Fast-Einreichung" von einem ABBA-Mitglied zum Melodifestivalen. Der zweimalige Song-Contest-Veteran Tommy Körberg (1969 und 1988) war Der Russe im Musical "Chess" und auch Sänger des Benny Anderssons Orkester. Der von Björn und Benny geschriebene Song "Fait Accompli" soll angeblich aus Gründen des Drucks nicht eingereicht worden sein. Wie würden sie dastehen, wenn sie Melo nicht gewinnen würden.2004, 30 Jahre nach ihrem Sieg in Brighton, kamen ABBA erneut als Interval Act auf die Eurovision-Bühne in Istanbul - wenn auch nicht als echte Menschen. Das Video "ABBA - The Last Video" bringt die vier Mitglieder noch einmal auf humoristische Weise zusammen, wenngleich nur als Puppen. Alle Mitglieder tauchen als Cameos auf, allerdings nie zusammen. Selbst Agnetha und Frida wurden getrennt aufgenommen und zueinander montiert. Und zwischendrin klatscht Cher. Beim Eurovisin Song Contest 2013 in Malmö gestalteten Björn und Benny gemeinsam mit der Producer-Legende Avicii den Opening Act "We Write The Story".Und das war es derzeit mit den Veröffentlichungen gemeinsam. Seit 2017 ist eine Avatar-Tour angekündigt, für diese auch neue Songs aufgenommen worden sind. Doch nach technischen Problemen und der weltweiten Corona-Krise wurde die Veröffentlichung nach hinten verschoben. Wer weiß, vielleicht kommen die Songs nächste Woche.Aber wie war das mit dem ABBA-Revival. Und was hat Edelweiß damit zu tun? Oder die Gay Community?Die drei Standardfragen kommen natürlich:In Abwandlung wollen wir Carl Magnus Palms Lieblings-ABBA-Song wissen. Unter den vielen Songs ist es wohl "The Winner Takes It All".Die prägenste Erinnerung ist wohl der Sieg ABBAs beim Eurovision Song Contest 1974. Und der Lieblingstitel aller Zeiten ist ebenfalls aus dem Jahr 1974, wenn auch nicht der Erst- oder Zweitplatzierte. Es ist der Titel, der als Favorit ins Rennen ging und dann auf dem dritten Platz landete: "I See A Star" von Mouth and MacNeal aus den Niederlanden. Mouth and MacNeal  hatten mit "How Do You Do" weltweit Top-Ten-ChartplatzierungenIn der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco, dass die wunderbare Sonia Jones, unsterblich geworden durch den Titelsong zu "Das Leben des Brian", beim britischen Vorentscheid 1980 durchgefallen ist. Ihr Song "Here I'll Stay" allerdings wurde einer, für den sich Phil Collins so schämte, dass Frida ihn zwei Jahre später noch einmal alleine aufnahm. 
    8/17/2021
    1:44:28

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